Liebe Leute!
seit dem letzten blog-eintrag sind ja einige tage vergangen. in der naechsten halben stunde werde ich versuchen diesen mangel an information auszugleichen und den werten leser zum ist-zustand zu bringen.
nachdem wir also die seeloewen und das ganze getiere hinter uns gelassen hatten begaben wir uns nach ica und von dort gleich weiter in die nahe gelegene huaccachina-oase. diese liegt inmitten einer wueste und ist eigentlich ganz nett anzusehen. laut reisefuehrer war dort frueher schon einmal mehr wasser und weniger umweltverschmutzung. umweltverschmutzung ist ja hier ueberhaupt so ein thema. kurzum ein mistkuebel gleicht einer seltenen pflanze. nachdem wir dort ein nettes plaetzchen gefunden hatten hiess es erst einmal entspannen. pool und ausreichend sonne war ja vorhanden. zwischendurch habe ich einen kleinen erkundungsgang auf eine der umliegenden duenen gestartet, was mir damals noch sehr eindrucksvoll vorkam. am "gipfel" der duene blickte man naemlich auf tausend weitere duenen, der wind und sand bliess einem um den kopf und man konnte sich kurz vorstellen, wie es sein muss, darin verloren zu gehen. am naechsten tag aenderte sich dieser eindruck aber, als wir mit dem strandbuggy darin herumfuhren. unzaehlige touristen in unzaehligen strandbuggys durchschnitten diese einsamkeit wie der schall die stille :-). dennoch war es ziemlich lustig, auch das inkludierte sandboarding brachte den noetigen spass. obwohl ich nach mehreren stuerzen auf die "maedchen"-methode umstieg (mit dem bauch auf das brett legen). zwischendurch waren wir dann auch mal im museum, was aber nicht ganz so spannend war...
next stop - nasca:
nasca hat eigentlich bis auf die beruehmten geoglyphen nicht viel zu bieten. ein kleiner ort (pueblo) mit hauptplatz und ein paar hotels. aber natuerlich liessen wir uns die geoglyphen nicht nehmen und so kam es, dass wir kurz nach ankunft in einer cesna ueber den nasca-lines unsere runden drehten. die figuren wirken von oben zwar etwas klein verlieren dadurch aber nichts an ihrer besonderheit. am selben abend setzten wir uns noch in einen nachtbus richtung aerequipa.
aerequipa:
nach einer langen fahrt, die unter tags anscheinend sehr eindrucksvoll sein soll, erreichten wir frueh-morgens aerquipa (aq). umringt von einigen vulkanen und zwei bergen, welche ueber 5000m hoch sind - aq selbst liegt auf ca. 2800 m - war hier zum ersten mal das klima etwas kuehler. dennoch war ich ueber die frische luft - endlich! - erfreut. nachdem wir uns in ein hotel eingenistet hatten und uns irgendwie eine zweitaegige tour fuer den colca-cañon am selben reservierten (im nachhinnein kommt mir das schon extrem hart vor) war unser tagesplan schon wieder vorbestimmt. ein paar sachen am markt gekauft und uns dann ausgeruht, damit wir die um 1.00 uhr morgens beginnende tour gut ueberstehen.
colca-cañon:
dieser teil der geschichte bedarf ja einer laengeren erzaehlung - aufgrund des zeitmangels und langweilen will ich ja auch niemanden - werde ich nur die "highlights" auflisten.
ca. 7.30 ankunft im ort nahe des cañons. nachdem wir uns mit unserem guide (wir waren zu dritt) auf den weg gemacht haben sahen wir gegen 10.00 uhr (ca. 1/3 des abstiegs) das wappentier perus. Condore! Zum Cañon selbst gibt es uebrigens noch zu sagen, dass er tiefer als der Grand-Canyon ist, sofern man vom berg aus zu messen beginnt, und dort noch immer einige "urvoelker" leben und zweimal in der woche raufmarschieren um obst und fruechte gegen getreide oder sonstiges zu tauschen. wir gingen jedenfalls gut gelaunt auf grund des schoenen wetters, den condoren und ueberhaupt, weiter richtung tal. *langermarsch* kurz vor unserem nachtlager begann mein magen probleme zu machen *anstrengende nacht und viel tee fuer den magen* gegen drei uhr morgens wurden wir geweckt um uns an den aufstieg zu machen *clemo magenschmerzen uebelkeit (bei mir ging es wieder besser)* nach wirklich harten dreieinhalb stunden waren wir wieder an unserem ausgangspunkt angelangt (ca. 2400 hoehenmeter in 24 stunden). der rest war ein kinderspiel. auf der rueckreise besuchten wir noch die sogenannten heissen quellen (wirklich heisses wasser vom vulkan), welche uns und unseren beinen sehr gut taten. den naechsten tag verbrachten wir dann zwischen bett und klo. ja, und dann schenkten wir uns nichts und fuhren gleich weiter nach puno.
puno und der titicaca-see:
nachdem ich jetzt schon etwas schreibmuede bin werde ich das auf naechstes mal verschieben. auf jeden fall geht es uns gut!
was tut sich denn so in good old austria?
bis zum naechsten mal und liebe gruesse aus puno - bernd
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